Silas & Yvonne

Unser Weg

Wir reisen mitte Dezember 2018 von der Schweiz über Paraguay für zweieinhalb Jahre nach Peru. Im peruanischen Tiefland, im kleinen Missionsdorf Cashibo, werden wir einen Missionseinsatz für das Missionswerk indicamino machen.
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In unserem Blog gibt es regelmässig Informationen und Neuigkeiten von uns.
Wir freuen uns wenn auch wir von euch etwas vernehmen.

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Silas Bargen
Yvonne Bargen

Unser Blog

Samstag, 23. Februar 2019 - 18:15 Uhr
Kloster Santa Catalina

Eine Impression des Klosters Santa Catalina

Samstag, 23. Februar 2019 - 18:13 Uhr
Alltag und Geburtstagstratition...

Liebe Blog-Leser

Wir sind fleissig am Spanisch lernen. Von Montag bis Freitag haben wir jeweils am Morgen Unterricht. Am Nachmittag erledigen wir unsere Hausaufgaben, welche wir machen dürfen
An den Wochenenden versuchen wir uns jeweils zu erholen. Oft lernen wir aber auch dann noch...
Für die Erholung helfen uns kleinere Ausflüge, kurze und lange Spaziergänge oder Spielabende mit unser Gastfamilie.

Einmal waren wir im bekannten Kloster "Monasterio de Santa Catalina" von Arequipa. Es war sehr eindrücklich, wie die Nonnen dazumal gelebt hatten und wie schön das Kloster erhalten blieb. Wir konnten wunderschöne Bilder mit sehr kraftvollen Farben machen.
Aus vulkanischem Sillargestein erbaut, ist es das wichtigste Zeugnis kolonialer Architektur in Arequipa.
Ursprünlgich war das Kloster eine Internatschule für Töchter reicher Familien, welche von den Nonnen unterrichtet wurde.

Wir sind sehr Dankbar für unsere Gastfamilie. Sie ist einfach so herzlich und unterstützen uns sehr. Jeden Tag etwas über die Kultur und die Sprache zu lernen ist echt spannend. Ich(Yvonne) habe meinen Geburtstag hier feiern dürfen und es war interessant, diesen auf peruanische Art und Weise zu feiern. So durfte ich erleben, wie es sich anfühlt, eine Torte ins Gesicht gedrückt zu bekommen
Es ist hier üblich, dass das Geburtstagskind mit dem Mund einen Bissen der Torte nimmt und in diesem Moment drücken sie dem Geburtstagskind die Torte ins Gesicht. Je nach Familie betrifft es das ganze Gesicht oder nur den Mund und die Nase. Ich bin froh, dass unsere Gastfamilie die zweite Version praktiziert und somit war nur mein Mund und die Nase voll Schokoladentorte
Natürlich haben sich alle amüsiert und mir wurde auf 4 verschiedenen Sprachen Happy Birthday gesungen. Englisch, Spanisch, Schweizerdeutsch und auf Dänisch.(An der Sprachschule befindet sich einige aus der USA und ein Ehepaar aus Dänemark)

Wir bedanken uns für alle Gebete und eure Unterstützung. Es ist auch immer wieder schön, eine Nachricht zu erhalten. Vielen Dank!!!

Seid gesegnet!
Es grüssst euch,
Yvonne und Silas


Freitag, 25. Januar 2019 - 01:27 Uhr
Arequipa

Liebe Freunde

Nun starten wir mit unserem Blog.

Wir konnten uns in Paraguay gut erholen und haben in Arequipa an der Sprachschule gestartet. Wir sind jetzt fast 2 Wochen im Spanischunterricht. Silas lernt neue Wörter dazu und lernt nun viel in der Gramatik. Ich(Yvonne) durfte von null beginnen.
Das erste was ich lernte war; wie ich heisse, von wo ich komme, wie alt ich bin ect. Die Typischen fragen, welche man am Anfang zu hören kriegt. Ich durfte danach ein Familienstammbaum erstellen und diesen so gut es ging erklären. Z.B. Meine Schwester= mi hermana. Meine Cousine= mi prima ect...
Es war nicht einfach, da ich die jeweilige Bedeutung nicht ohne "Spicken" wusste
Lustig war die Buchstaben auszusprechen!
H=atsche, J=chota, X=egis
Im Spanischen kann man den Buchstabe R in 4 verschiedene Arten betonen.
Z.B. schreibt man "pero", das heisst "aber". Schreibt man "perro" und betont die rr's, heisst das Hund. Wen man das dann nicht richtg ausspricht, hat es eine etwas andere Bedeutung und kann einen etwas komischen Satz ergeben
So lerne ich nun die Sprache langsam kennen.
Es ist nicht einfach für mich, aber ich versuche Stück für Stück etwas Neues zu lernen.

Uns geht es gut. Wir haben eine herzliche und lustige Gastfamilie und können uns Zuhause fühlen. Sie kümmern sich sehr gut um uns und bemühen sich sehr.

Arequipa liegt auf ca. 2300m.ü.m und befindet sich in den Anden in einer Art Wüste. Es gibt keine Wälder wo wir spazieren gehen könnten und dies fehlt uns. Wir sind mitten in der Stadt und fühlen uns etwas "Gefangen".
Wir suchen uns neben dem Lernen noch einen Ausgleich, den wir aber noch nicht ganz gefunden haben
Wir dürfen Gottes Führung erleben und sind euch für alle Gebete dankbar!

Somit wünschen wir Gottes Segen und bis zum nächsten Mal...

Silas und Yvonne

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